Zum Demokratieverstaendnis der SPD
- Verfasst von Schlens am 30. November 2008, 13:59 unter Politik(er) & Soziales
Die Schiedskommission hat sinngemäß gesagt, Parteimitgliedschaft bedeute eingeschränkte Meinungsfreiheit. Das ist für publizistisch tätige Menschen wie mich starker Tobak. Ich frage mich, wie eine Partei, die eine solche Position vertritt, Zeitungsverleger sein oder Aufsichtsfunktionen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wahrnehmen kann. Das ist ein sehr ernstes Problem. Ich bin sicher, dass hier noch eine verfassungsrechtliche Debatte folgen wird.
Wolfgang Clement bei Welt
30. November 2008 um 20:00 -
Zufälligerweise gehört der Madsack-Verlag zu großen Teilen der SPD. Der Madsack-Verlag verlegt die in der Region Hannover wohl meistgelesene Zeitung - die HAZ. Inhaltlich merkt man das tatsächlich recht häufig…
30. November 2008 um 20:45 -
Es ist eh erschreckend, wie viele Medien die SPD besitzt. Die SPD ist an ~70 Zeitungen und ~30 Radiosendern zumindest beteiligt. Wie kann man da noch eine Unabhaengigkeit der Medien reden, geschweige denn - politische - Zensur ausschliessen?
1. December 2008 um 02:25 -
Man könnte jetzt auch sagen, die SPD war “wegweisend” und Wehners Truppe hat schon früh gemerkt wie man Machterhalt betreibt. ;)
Das ist doch mal vorausschauend gedacht, hätten die Affen politisch auch so gehandelt wären ihre Gastspiele in verantwortlichen Positionen nicht oftmals so erbärmlich gelaufen. Ach was solls.. wofuer reg ich mich eigentlich noch auf, interessiert sowieso kein Schwein, das beste wäre vermutlich jeden Tag viel Klebstoff schnueffeln, dann juckt einen die Politik sowieso nicht mehr. :D
Genau wir flippen alle gemeinsam aus und haben keine Sorgen mehr. :D
1. December 2008 um 06:27 -
Der Madsack-Verlag kauft übrigens äußerst aggressiv kleinere Zeitungen auf. Aber das nur mal am Rande.
“Im Grunde läuft der Spruch darauf hinaus, dass ich in Zukunft meine Meinungsfreiheit nur noch begrenzt in Anspruch nehmen soll. Wo leben wir denn?” - das trifft den Nagel meines Erachtens nach ziemlich genau auf den Kopf. Natürlich gibt es sowas wie das Gemeinwohl (einer Partei), und ja, es ist sicherlich in der Gesamtheit nicht förderlich, wenn sich die Parteimitglieder im Inneren nicht grün sind, aber nichtsdestotrotz sollte Meinungsfreiheit erlaubt, besser noch erwünscht sein.
Man muss übrigens keinen Klebstoff schnüffeln, damit einem Politik(er) am Allerwertesten vorbeigehen…aber auch das nur am Rande. ;-D
1. December 2008 um 07:05 -
Solarix: Wann hast Du denn die weisse Flagge gehisst? :-P
1. December 2008 um 15:50 -
@Schlens…
ich glaub das war Samstag Abend beim saugen, als ich diese Inspiration hatte. Das nur noch die “Selbstverblödung” hilft um diesen Haufen inkompetenter Chaoten zu ertragen. :D
Was ich am liebsten mit der weltfremden Bande anstellen würde, ist leider “illegal”
@Sushi, die Meinungsfreiheit ist was schönes und was sehr wünschenswertes, aber sie wird im öffentlichen Bewusstsein und in der Politik noch viel mehr, immer weniger wert. Das ist mehr als nur bedauerlich. Aber anscheinend weiss niemand mehr den Wert der Demokratie zu schätzen. Ausser ein paar Relikte, die den hiesigen Brainmassenvernichtungswaffen noch nicht zum Opfer gefallen sind….
*seufz*