Debian, Alice und ein Conexant AccessRunner

Hach, was ham wer wieder Spass gehabt. Jetzt hat man schon ein schoenes, kleines Geraet mit drei Netzwerkkarten und integriertem DSL-Modem und sitzt dann tagelang dran, das alles seiner vorgesehenen Verwendung zuzufuehren.

Schritt 1: 2GB CompactFlash eingepflanzt und Debian Etch installiert.

Schritt 2: Sich darueber gefreut, dass Debian die notwendigen Module fuer das Modem gleich mitbringt.

Schritt 3: Firmware suchen

Schritt 4: Da Alice kein PPPoA sondern PPPoE benutzt, muss man br2684ctl installieren und eine ATM-Verbindung aufbauen. Fuer Alice sind VPI: 1, VCI:32 und LLC/SNAP-Encapsulation notwendig.

br2684ctl -b -c 0 -a 1.32

Schritt 5: rp-pppoe installieren und die /etc/ppp/peers/$provider wie gewohnt einrichten. Am Schluss noch diese Zeilen hinzufuegen:

plugin rp-pppoe.so
nas0

pppd call $provider und gut is.

Wenn man weiss, wie’s geht, isses ganz einfach :)

Der naechste Schritt wird dann sein, das externe Modem, das momentan noch Dienst tut, abzuschalten und den Lex die ganze Geschichte machen lassen. Dazu muessen aber erstmal die wichtigeren Kleinigkeiten wie Routing, DNS und DHCP funktionieren. Das mach ich dann naechste Woche.


2 Geräusche zu “Debian, Alice und ein Conexant AccessRunner”

  1. Robert sagt:

    Hi,

    ich hab den gleichen kleinen LEX aus der Bastelkiste gefischt - auch mit integriertem DSL Modem.
    Leider scheitere ich mit Lenny auf ganzer Strecke.

    Der einzige Unterschied ist, daß ich zur DT connecten möchte.
    Könnten wir per PM ein wenig config’s austauschen?

    viele Grüße
    Robert

  2. Mikrowelle » Punktlandung… sagt:

    [...] Vorgeschichte: Da mein Lex mangels USB 2.0 und nicht vorhandener ADSL2-Faehigkeit nicht mehr so ganz meinen kuenstlerischen [...]

Auch rumtönen?